sammlung

SDG 11 - Nachhaltige Städte und Gemeinden

Glaube trifft Verantwortung (SDG-Andacht)

Lebst Du auf dem Land oder in einer Stadt?
Weltweit betrachtet ist die Chance fifty-fifty. 2050 werden vermutlich drei von vier Menschen in der Stadt leben. Aber wie lebt es sich dort? Selbst bei uns merken wir, wie die Mieten und Preise steigen. Es ist gar nicht so einfach, eine Wohnung zu finden bzw. bezahlen zu können. In vielen Ländern des globalen Südens leben über 50 % der städtischen Bevölkerung in Slums. Bei uns in Deutschland gehen wir von knapp
einer halben Millionen Menschen ohne Wohnung aus.

Das 11. Nachhaltigkeitsziel betont, dass Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestaltet werden sollen.
Der Prophet Jeremia ließ den Menschen des Volkes Gottes in für sie schwierigen Zeiten sagen:

„Seid um das Wohl der Städte besorgt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie! Denn wenn es ihnen gut geht, dann geht es auch euch gut."
– Jer 29,7 (Gute Nachricht)

Für „Wohl" und „gut gehen" stehen dort im hebräischen Grundtext immer Formen des Wortes Shalom. Shalom ist mehr als ein Waffenstillstand, Shalom bedeutet: Etwas mehr, als das, was notwendig ist. Shalom ist dieses: „Es geht mir richtig gut!"
Gottes Auftrag für uns also: Tut für das Wohlergehen Eurer Wohnorte, was ihr könnt.

Was das heute heißen kann: Setzt Euch ein für funktionierenden Nahverkehr – besonders auch auf dem Land. Setzt Euch ein für bezahlbares Wohnen. Seid dabei, wenn es um Stadtplanung und Verbesserung der Infrastruktur und Erweiterung der Oasen in den Städten geht.

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