

Diese Andacht nimmt dich mit auf eine Zugfahrt – und lädt dich ein, das Unterwegssein neu zu deuten: als Bild für die Nachfolge, für die Fastenzeit und für das Vertrauen darauf, dass nicht alles klar sein muss, damit Gott dir begegnet. Eine Einladung, offen zu bleiben für das, was auf dem Weg passiert – zwischen Zweifel, Neugier und einfach göttlichen Überraschungen.

Jesus befreit uns von den Lasten, mit denen unsere Seelen beladen sind. Im Gegensatz zu anderen „Influencern“ in unserem Alltag will er uns keine neuen Vorschriften, Sorgen und Ängste aufbürden, sondern sie uns von den Schultern nehmen.

Gott ist nicht ein „Kuschel-Gott“, über den wir nach Belieben verfügen können. Er ist uns nah, aber trotzdem auch fern und unbegreiflich, doch gerade dadurch bleibt er für uns wunderbar.

Gottes Liebe zu empfangen ist wie einen wertvollen Schatz zu erbeuten, weil wir sie einfach so geschenkt bekommen, ohne sie eigentlich verdient oder erworben zu haben.

Gott kennt mich in aller Tiefe, an ihn kann ich mich immer vertrauensvoll wenden.

Zeit ist nicht gleich Zeit. Zeit ist kostbar. (Lebens) Momente, die wir mit unterschiedlicher Dichte erleben, haben unterschiedliche Wirkung.

"Um Jerusalem her sind Berge, und der HERR ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit." (Psalm 125,2) Wir können auch im Alltag Schutzräume und Zufluchtsorte finden, in denen wir ganz bei uns und mit Gott sind.

Diese Andacht richtet sich an Mitarbeitende in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit, die sich auf Sommerfreizeiten vorbereiten. Sie ermutigt, die gemeinsame Verantwortung als geteilte Stärke zu begreifen – und erinnert daran, dass Jüngerschaft oft genau dort passiert, wo wir miteinander lachen, tragen und wachsen.

Gott können wir voll und ganz vertrauen, uns ganz hineinwerfen in seine Liebe.

Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Joh. 6,35)
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