

Eine Heilungsgeschichte aus dem Markus-Evangelium, in der viel mehr steckt als die Beschreibung eines Wunders: Echte Freundschaft und wie wichtig es ist, sich auch selbst zu vergeben.

Im Eindruck des Ukraine Krieges entstand dieser Impuls. Zuerst veröffentlicht un the-nerdchurch.de

Jede*r Mensch ist ein Original

Die Koffer sind gepackt und das Lied "Leichtes Gepäck" läuft. Naja, so leicht ist das Gepäck jetzt auch wieder nicht. Aber mit diesem Gepäck sind die Dinge gemeint, die man nicht kaufen kann. Liebe, Dankbarkeit und Freundschaft. Das alles sind Dinge, die man im Himmel aufbewahren kann.
Manche Bewegungsmelder in öffentlichen Badezimmern sind nicht allzu sensibel eingestellt. Ist das bei Gott auch so, dass man sich erstmal irgendwie bemerkbar machen muss und da sein nicht reicht, damit man von ihm wahrgenommen wird?

Im Ruhrpott wird anders kommuniziert als in manch anderen Gegenden. Doch so grob es auch klingt, so liebevoll ist es eigentlich gemeint. Doch was ist mit Neuankömmlingen? Jemandem der eine neue Heimat finden will und nicht mal Hochdeutsch versteht?

Lieben steht an erster Stelle. Doch so sollen wir unseren Nächsten auch zurechtweisen, falls er Mist macht. Beides unter einen Hut zu bekommen ist eine Herausforderung.

Nichts alles was glänzt ist Gold. Doch genauso ist nicht alles Fremde gefährlich. Deshalb: Offen aufeinander zu gehen. Wir sind für andere genauso fremd, wie sie für uns. Doch gefährlich ist das allemal nicht.

Scham kann uns klein machen und lange begleiten – manchmal sogar länger, als uns bewusst ist. Diese Andacht lädt dazu ein, alte Gefühle wie einen zu engen Panzer abzustreifen und sich auf Gottes Zusage einzulassen: „Siehe, ich mache alles neu.“ Mit dem Bild einer sich häutenden Garnele wird spürbar, wie befreiend ein Neuanfang sein kann – und dass wir damit nicht allein sind.
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