

Orangen kommen in der Bibel nicht vor. Dennoch haben sie einen festen Platz auf vielen jüdischen Passahtischen gefunden. Sie erinnern an Menschen, die ausgegrenzt werden, und an die Aufgabe, für Gerechtigkeit einzutreten. Die Andacht verbindet dieses Symbol mit fairem Handel und der Frage, wie wir durch unser Handeln dazu beitragen können, dass Gemeinschaft und Gerechtigkeit wachsen. (Diese Andacht ist im Rahmen einer Andachtsreihe der Werkstatt Bibel und dem oikos-Instituts in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten entstanden. Es sind neun Andachten, zu Fragen wie was es heißt in dieser Welt zu leben und Jesus nachzufolgen, ohne ihn direkt vor Augen zu haben und wie wir in seinem Sinne gute Frucht bringen können, verfasst worden. "Die Orange der Gerechtigkeit" ist die 9. Andacht aus der Reihe.)

Ein undichter Krug, ein scheinbar sinnloser Weg und überraschend gewachsene Pflanzen: Die Geschichte des Mönchs erinnert daran, dass die Wirkung von Gebet und guten Taten oft unsichtbar bleibt. Zum Abschluss der Reihe über die Früchte der Bibel lädt die Andacht dazu ein, auf Gottes Güte zu vertrauen, die selbst dort Frucht wachsen lässt, wo wir keinen Erfolg erkennen können. (Diese Andacht ist im Rahmen einer Andachtsreihe der Werkstatt Bibel und dem oikos-Instituts in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten entstanden. Es sind neun Andachten, zu Fragen wie was es heißt in dieser Welt zu leben und Jesus nachzufolgen, ohne ihn direkt vor Augen zu haben und wie wir in seinem Sinne gute Frucht bringen können, verfasst worden. "Wo Früchte Wachsen" ist die 10. Andacht aus der Reihe.)

Der Prophet Micha zeichnet ein Bild vom Friedensreich Gottes: Alle Menschen wohnen sicher unter ihrem Weinstock und Feigenbaum. Diese biblischen Pflanzen stehen für Frieden, Wohlergehen und genug zum Leben. Die Andacht fragt, was echte Gerechtigkeit ausmacht, und lädt dazu ein, an einer Welt mitzuwirken, in der alle Menschen gut leben können. (Diese Andacht ist im Rahmen einer Andachtsreihe der Werkstatt Bibel und dem oikos-Instituts in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten entstanden. Es sind neun Andachten, zu Fragen wie was es heißt in dieser Welt zu leben und Jesus nachzufolgen, ohne ihn direkt vor Augen zu haben und wie wir in seinem Sinne gute Frucht bringen können, verfasst worden. "Die Vision vom guten Leben" ist die 6. Andacht aus der Reihe.)

Die Andacht nimmt das siebte Nachhaltigkeitsziel der UN – bezahlbare und saubere Energie für alle – in den Blick. Ausgehend von ganz alltäglichen Situationen wird deutlich, wie selbstverständlich der Zugang zu Strom für viele von uns ist, während weltweit Milliarden Menschen ohne saubere Kochmöglichkeiten oder Elektrizität leben. Die Schöpfungsgeschichte mit Gottes „Es werde Licht!“ verbindet die Frage nach nachhaltiger Energie mit dem biblischen Bild des Lichts. Die Andacht lädt dazu ein, den eigenen Umgang mit Energie zu bedenken, für einen gerechten Zugang zu erneuerbarer Energie einzutreten und darauf zu vertrauen, dass Gott selbst Quelle von Licht, Kraft und Leben ist. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das achte Nachhaltigkeitsziel der UN – menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum – in den Blick. Am Beispiel einer Näherin wird die Realität unsicherer und schlecht bezahlter Arbeit greifbar. Dem stellt die Andacht die Verheißung aus Jesaja 65 gegenüber: eine Welt, in der Menschen den Ertrag ihrer eigenen Arbeit genießen können und nicht für den Gewinn anderer ausgebeutet werden. Die Andacht lädt dazu ein, menschenwürdige Arbeitsbedingungen als Frage von Gerechtigkeit und Glauben zu verstehen und durch bewusstes Handeln an Gottes Vision einer gerechteren Welt mitzuwirken. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das zehnte Nachhaltigkeitsziel der UN – weniger Ungleichheiten – in den Blick. Globale Zahlen zur Vermögensverteilung führen dabei zu einer unbequemen Erkenntnis: Ungleichheit betrifft nicht nur „die Reichen“, sondern stellt auch die Frage nach dem eigenen Wohlstand und der eigenen Verantwortung. Die Begegnung zwischen Jesus und Zachäus zeigt, wie aus dieser Erkenntnis Veränderung entstehen kann. Die Andacht lädt dazu ein, die eigene Verstrickung in ungerechte Strukturen wahrzunehmen, Teilen als Ausdruck von Gerechtigkeit zu entdecken und darauf zu vertrauen, dass Jesus Menschen dazu befähigt, selbst Teil einer Heilsgeschichte zu werden. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das elfte Nachhaltigkeitsziel der UN – nachhaltige Städte und Gemeinden – in den Blick. Angesichts wachsender Städte, steigender Mieten und fehlenden bezahlbaren Wohnraums stellt sie die Frage, wie lebenswerte Wohnorte für alle gestaltet werden können. Jeremias Auftrag, den „Shalom“ der Stadt zu suchen, verbindet diese Herausforderung mit einer biblischen Perspektive: Christ*innen sind aufgerufen, sich aktiv für das Wohlergehen ihrer Wohnorte einzusetzen. Die Andacht ermutigt dazu, ganz konkret an lebenswerteren Städten und Dörfern mitzuwirken – etwa durch Engagement für bezahlbares Wohnen, guten Nahverkehr, eine gerechte Infrastruktur und lebensfreundliche öffentliche Räume. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das zwölfte Nachhaltigkeitsziel der UN – nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion – in den Blick. Ausgehend von den Glücksversprechen unserer Konsumwelt stellt sie die Frage, ob immer mehr Besitz tatsächlich zufriedener macht. Jesu Aufforderung nach der Speisung der 5.000, die übrig gebliebenen Brocken einzusammeln, wird dabei zum Bild für einen achtsamen und wertschätzenden Umgang mit dem, was uns zur Verfügung steht. Die Andacht lädt dazu ein, weniger zu verschwenden, bewusster zu konsumieren, zu teilen und faire sowie nachhaltige Produkte wertzuschätzen – und darin vielleicht eine andere Form von Glück zu entdecken. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das dreizehnte Nachhaltigkeitsziel der UN – Maßnahmen zum Klimaschutz – in den Blick. Die biblische Geschichte von Noah und der Sintflut wird dabei mit der heutigen Klimakrise verbunden: Während der Regenbogen für Gottes Bund mit seiner Schöpfung steht, liegt es an uns Menschen, Verantwortung für ihren Schutz zu übernehmen. Noah wird zum Vorbild für entschlossenes Handeln, bevor es zu spät ist. Die Andacht ermutigt dazu, gemeinsam eine neue „Arche“ aus Hoffnung, nachhaltigem Handeln, Bildung, Engagement und Glauben zu bauen – für uns, kommende Generationen und alle Lebewesen. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das vierzehnte Nachhaltigkeitsziel der UN – Leben unter Wasser – in den Blick. Die Schönheit und Vielfalt der Meere, wie sie Psalm 104 staunend beschreibt, steht dabei ihrer zunehmenden Bedrohung durch Überfischung, Plastikmüll und Klimawandel gegenüber. Die Andacht verbindet die Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung mit der Verantwortung, sie zu bewahren und zugleich die Lebensgrundlagen der Menschen im Blick zu behalten, die vom Meer abhängig sind. Sie lädt dazu ein, durch nachhaltigen Konsum, weniger Plastik und gesellschaftliches Engagement zum Schutz der Ozeane beizutragen – und die Bewahrung des Lebens unter Wasser als gelebten Glauben zu verstehen. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)
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