

Es geht nicht nur darum, mit den Ohren zu hören, sondern vor allem mit dem Herzen – denn nur dann können wir wirklich empfangen, was Gott uns sagen möchte. Der Aufruf ist klar: In der Vielzahl von Stimmen, die uns täglich erreichen, sollten wir Gottes Stimme erkennen und unsere Herzen öffnen, um seine Botschaft für unser Leben heute zu hören.

Eine Andacht über das Loslassen, Fasten und die Möglichkeit des freien Wählens

Gott suchen bedeutet, Frieden zu finden, im Großen wie im Kleinen.

Der Glaube macht es uns leichter, Abschied zu nehmen. Wir können eine geliebte Person besser loslassen, wenn wir wissen, dass sie für immer bei Gott geborgen ist.

Diese Andacht nimmt dich mit auf eine Zugfahrt – und lädt dich ein, das Unterwegssein neu zu deuten: als Bild für die Nachfolge, für die Fastenzeit und für das Vertrauen darauf, dass nicht alles klar sein muss, damit Gott dir begegnet. Eine Einladung, offen zu bleiben für das, was auf dem Weg passiert – zwischen Zweifel, Neugier und einfach göttlichen Überraschungen.

Jesus befreit uns von den Lasten, mit denen unsere Seelen beladen sind. Im Gegensatz zu anderen „Influencern“ in unserem Alltag will er uns keine neuen Vorschriften, Sorgen und Ängste aufbürden, sondern sie uns von den Schultern nehmen.

Jesu Einzug in Jerusalem ist die „Pride-Parade“ eines Königs, der anders ist als alle erwarteten. Jesus macht auch uns Mut, zu unserer Identität in all ihren Farben zu stehen.

Die Skulptur verweist auf Schuld und Vergebung gleichermaßen und wird dadurch zum Sinnbild der Osterbotschaft.

Gott ist nicht ein „Kuschel-Gott“, über den wir nach Belieben verfügen können. Er ist uns nah, aber trotzdem auch fern und unbegreiflich, doch gerade dadurch bleibt er für uns wunderbar.

Gottes Liebe zu empfangen ist wie einen wertvollen Schatz zu erbeuten, weil wir sie einfach so geschenkt bekommen, ohne sie eigentlich verdient oder erworben zu haben.
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