

Die Andacht nimmt das fünfzehnte Nachhaltigkeitsziel der UN – Leben an Land – in den Blick. Ausgehend von der Redewendung „Schmiere stehen“ verbindet sie das hebräische „schamar“ – bewachen, bewahren, aufpassen – mit dem Auftrag Gottes an den Menschen, den Garten Eden zu bearbeiten und zu bewahren. Daraus entsteht ein einprägsames Bild: Wir sollen für Gottes Schöpfung „Schmiere stehen“. Die Andacht macht deutlich, dass der Schutz von Natur, Wäldern und Ökosystemen kein Nebenthema des Glaubens ist, sondern zu unserem grundlegenden Auftrag als Christinnen und Christen gehört. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht nimmt das sechzehnte Nachhaltigkeitsziel der UN – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – in den Blick. Sie macht deutlich, dass eine gerechte und nachhaltige Welt neben persönlichem Engagement auch verlässliche Strukturen, transparente Entscheidungen und faire Verfahren braucht. Der Auftrag aus Micha 6,8 verbindet dieses gesellschaftliche Anliegen mit dem Glauben: Recht tun, Güte lieben und mit Gott gehen. Die Andacht ermutigt dazu, nicht nur auf Veränderung zu hoffen, sondern selbst an friedlichen und gerechten Verhältnissen mitzuwirken – im Vertrauen darauf, dass Gott diesen Weg begleitet. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Die Andacht schließt die Reihe mit dem siebzehnten Nachhaltigkeitsziel der UN – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele – ab. Die afrikanische Ubuntu-Idee „Ich bin, weil wir sind“ wird dabei zum Bild für die weltweite Verbundenheit und gegenseitige Verantwortung. Wie ein Netz können Partnerschaften Menschen tragen und Veränderungen ermöglichen – wenn Verantwortung, Wissen und Macht gerecht geteilt werden. Paulus’ Aufruf zu Liebe und Zusammenhalt verbindet diese globale Aufgabe mit dem christlichen Glauben. Die Andacht ermutigt dazu, den eigenen Faden im Netz nicht loszulassen und gemeinsam an einer nachhaltigen und gerechten Welt zu knüpfen. (Mit der Andachtsreihe „Glaube trifft Verantwortung" haben wir uns auf den Weg gemacht, biblische Texte mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verbinden – gegen Armut und Ungleichheit und für Klimagerechtigkeit, Frieden und Solidarität.)

Eine Andacht über das Unterwegssein, über offene Wege und die Erfahrung, dass Glaube nicht bedeutet, schon alles zu wissen. Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu gehen – und darauf zu vertrauen, dass Gott längst mit unterwegs ist.


Wir alle haben Brüche im Leben, sie machen uns aus, hinterlassen Narben. Gibt es auch in Jesu Leben Brüche?
Die Welt in der wir leben und die Welt in der Jesus lebte ist nicht mehr die gleiche. Was haben wir seither verdrängt?

Gottes Geschichte mit uns ist noch lange nicht zu Ende erzählt. zuerst veröffentlicht unter www.the-nerdchurch.de
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